Magenspiegelung: Erkrankungen frühzeitig erkennen & gezielt behandeln
Sie leiden unter Beschwerden im Bereich von Magen oder Speiseröhre und möchten diese zuverlässig abklären lassen? Mit einer Magenspiegelung ist es möglich, Erkrankungen im oberen Verdauungstrakt frühzeitig zu erkennen. In unserer Gastroenterologie Zürich bieten wir Ihnen eine schonende Durchführung und eine individuell abgestimmte Betreuung – jetzt Termin vereinbaren!
Was genau passiert bei der Magenspiegelung?
Bei der Magenspiegelung (Gastroskopie) handelt es sich um eine Endoskopie des oberen Verdauungstraktes. Dabei wird ein sogenanntes Gastroskop verwendet – ein dünner, flexibel beweglicher Schlauch, an dessen Spitze eine Lichtquelle und eine Kamera angebracht sind. Dieses Instrument wird vorsichtig über den Mund in die Speiseröhre, den Magen und den Zwölffingerdarm vorgeschoben.
Wann ist eine Magenspiegelung sinnvoll?
Typische Gründe für eine Untersuchung:
- Anhaltende Bauchschmerzen oder unklare Beschwerden im Oberbauch
- Völlegefühl, Übelkeit oder Appetitlosigkeit
- Blähbauch
- Sodbrennen oder Refluxbeschwerden (Speiseröhre)
- Schluckstörung
- Stuhlveränderung
- Verdacht auf Entzündung oder Magengeschwür
- Abklärung bei möglicher Blutung im Magen-Darm-Trakt
- Kontrolle des Verlaufs von bekannten Erkrankungen
- Verdacht auf Polypen oder Tumorerkrankungen
Durch die gezielte Untersuchung des oberen Verdauungstraktes können Ursachen schnell erkannt und eine passende Behandlung eingeleitet werden. Wenn Sie anhaltende Beschwerden haben, sollten Sie nicht zögern, sich untersuchen zu lassen. Vereinbaren Sie einen Termin für eine Gastroskopie!
Magenspiegelung Ablauf – Schritt für Schritt erklärt
Die Magenspiegelung ist ein standardisiertes und sicheres Verfahren, das in der Regel nur wenige Minuten dauert. Durch moderne Methoden und erfahrene Spezialisten verläuft die Untersuchung für Sie so angenehm wie möglich.
Vor der Untersuchung werden Sie ausführlich aufgeklärt. Eine speziell geschulte Pflegefachperson begleitet Sie und bereitet Sie optimal auf den Ablauf vor.
Die Magenspiegelung wird in der Regel unter Sedation durchgeführt. Auf Wunsch kann die Untersuchung auch in wachem Zustand durchgeführt werden – allerdings nur nach Betäubung des Rachens.
Das Gastroskop wird über den Mund in die Speiseröhre eingeführt und vorsichtig in den Magen sowie den Zwölffingerdarm vorgeschoben. Dabei handelt es sich um einen dünnen, flexiblen Schlauch, der keine Beschwerden verursacht.
Während der Untersuchung können die Organe eingesehen und nach krankhaften Veränderungen untersucht werden. Die Inspektion der Schleimhaut ermöglicht eine genaue Beurteilung möglicher Erkrankungen.
Bei Bedarf können Gewebeproben entnommen werden. Auch kleinere Eingriffe, wie die Entfernung von Polypen oder die Blutstillung bei einer Blutung, sind möglich.
Die Untersuchung dauert in der Regel nur wenige Minuten und wird ambulant durchgeführt. Im Anschluss können Sie sich in Ruhe erholen.
Magenspiegelung Vorbereitung: Das sollten Sie beachten
Damit die Schleimhaut von Magen und Zwölffingerdarm optimal beurteilt werden kann, ist es wichtig, dass Sie Folgendes beachten:
- Sie sollten mindestens sechs Stundenbis acht Stunden vor der Magenspiegelung nichts essen oder trinken.
- Ab Mitternacht vor der Untersuchung sollte in der Regel keine feste Nahrung mehr zu sich genommen werden.
- Klare Flüssigkeit kann in kleinen Mengen bis wenige Stunden vorher erlaubt sein (nach Absprache).
- Informieren Sie uns über die Einnahme von Medikamenten, insbesondere Blutverdünner.
- Organisieren Sie eine Begleitperson, wenn Sie ein Beruhigungs- oder Schlafmittel erhalten.
- Nach der Untersuchung sollten Sie kein Auto fahren, wenn eine Sedation erfolgt ist.
Vertrauen Sie bei der Gastroskopie auf unsere Erfahrung
Bei einer Gastroskopie spielen Vertrauen und Sicherheit eine zentrale Rolle. Bei uns stehen Sie als Patient im Mittelpunkt – wir sorgen dafür, dass die Untersuchung für Sie so angenehm wie möglich abläuft.
- Schonende und sichere Untersuchungen
- Erfahrene Fachärzte für Gastroenterologie
- Modernste Technik und präzise Diagnostik
- Diagnostik und Behandlung in einem Schritt
Unklare Beschwerden im oberen Verdauungstrakt sollten zeitnah abgeklärt werden. Mit einer Gastroskopie können wir Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm genau untersuchen und mögliche Ursachen feststellen – kontaktieren Sie uns!
Sie haben noch Fragen zur Magenspiegelung?
Ohne Beruhigungs- oder Schmerzmittel kann es unangenehm sein, vor allem wegen des Würgereizes. Mit Beruhigungsmittel oder Narkose spürt man die Untersuchung meist kaum. Danach haben manche Patienten kurzzeitig ein Fremdkörpergefühl im Hals, das innerhalb weniger Minuten abklingt. Starke Schmerzen sind untypisch und sollten gemeldet werden.
Die Magenspiegelung gilt als sicher, ernste Komplikationen sind sehr selten. Häufige Nebeneffekte sind Würgereiz, Halsschmerzen, Blähungen und Völlegefühl. Extrem selten treten Schleimhautverletzungen, Blutungen, Zahn- oder Zungenverletzungen oder eine Rissbildung in Speiseröhre/Magen auf. Die Risiken steigen leicht bei sehr alten Patienten, schweren Vorerkrankungen oder therapeutischen Eingriffen während der Spiegelung.
Die eigentliche Untersuchung dauert meist 5-15 Minuten. Mit Aufklärung, Vorbereitung, Einleitung und einer kurzen Wartezeit nach leichter Narkose benötigen Sie im Durchschnitt etwa 30-60 Minuten im Untersuchungszentrum. Beachten Sie: Nach der Narkose dürfen Sie selber kein Auto fahren.
Nach einer örtlichen Betäubung im Rachen sollte man mindestens etwa 1 Stunde nichts essen oder trinken, bis die Gefühlsempfindung im Hals wieder normal ist. Nach einer Narkose gelten zusätzliche Regeln: Sie dürfen erst wieder essen, wenn Sie wirklich wach und sicher schlucken können.